Sonntag, 24. April 2016

Sonne, Sonntag, gute Laune!

Hallö!
Nach meinem doch nicht ganz so positiven Post vom letzten Mal, heute mal wieder ein bisschen mehr Alltag.
Es ist Sonntag und wir machen uns gerade einen gemütlichen Tag.

Wir sind so lange im Bett geblieben,  dass wir erst gegen 13 Uhr unser Abendessen von gestern gefrühstückt haben.

Nachdem auch unsere Nasen versorgt waren, durften sie mal wieder einen Abenteuer-Ausflug ins Wohnzimmer machen.
Das ist eine ganz schöne Herausforderung,  aber wir werden jedes mal ein bisschen schlauer.  Es gibt nämlich ein paar Ecken, wo die Vier nicht hin sollen, besonders unter die Couch,  weil sie sich da häuslich einrichten, Dreck machen und nicht mehr hervorkommen. Und raus bekommt man sie da leider auch nicht besonders gut,  was wir leider schon ein paar mal am eigenen Leib erfahren mussten.
Das ist für uns und die Tierchen stressig, also versuchen wir weiter das zu vermeiden. Wir sind aber auf einem guten Weg, das ganze abzudichten.
Die Kleinen sind aber ganz schön clever und finden immer neue Wege dahin zu gelangen,  wo sie eigentlich nicht hin sollen. Natürlich ist es dort auch am spannendsten.  Die restlichen 15 qm Wohnzimmer sind nicht so interessant.
Mal schauen, ob unsere jetzige Lösung eine Lösung ist, oder ob sie sich irgendwo durchmogeln.

Ansonsten verbringen wir den Tag damit, die Wohnung auf Vordermannn zu bringen. Das schaffen wir einfach am besten am Wochenende und dank drr fest verteilten Aufgaben klappt das auch sehr gut.
Mein Mann saugt am liebsten und hängt Wäsche auf, während ich Küche und Bad  putze. So gut hat das noch in keiner meiner "Wohngemeinschaften" gekappt. 
Ich bin sehr froh, wenn schon mal ein Streitpunkt so ganz von allein weg fällt.  Wer diskutiert schon gern.über den Haushalt?

Zwischendurch ist Zeit für die eine oder andere Runde Magic oder Anno. Wir lieben ja beide unsere Computer- und Kartenspiele (der Mann noch mehr als ich). In der Woche kommt das manchmal zu kurz oder findet nur in den gemütlichen Abendstunden statt, in denen ich oft lieber kuscheln möchte.  Aber es ist ja wichtig,  das jeder seinen Hobbies nachgehen kann und auch das pendelt sich langsam ein.  Vor allem mit dem gebrauchten Laptop,  den der Mann sich besorgt hat, kann ich dann auch mit im Schlafzimmer gemütlich sitzen und spielen und werde nicht allein ins Wohnzimmer verdonnert.

Am meisten Laune macht die letzten Tage aber das Wetter.
Es ist zwar noch nicht perfekt frühlingshaft oder gar sommerlich, aber es kommt schon ziemlich oft die Sonne raus und das macht mich einfach nur glücklich! 
Das macht mir das weitermachen auf Arbeit und in der Uni so viel leichter.  Ich bin positiver gelaunt, lächle mehr und genieße mein Leben!

Ich hoffe euch geht es auch so!
Dzsenni

Montag, 18. April 2016

Freundschaft und Vertrauen

Ich habe die letzten Tage wieder viel nachgedacht.
Vor ungefähr einem Jahr ist ein wichtiger Mensch aus meinem Leben verschwunden. Und ich merke immer wieder, dass ich nicht darüber hinweg bin.
Nicht, dass ich mir jenen Menschen zurück wünsche, aber mir fehlt die Art der Beziehung, die ich mit diesem Menschen hatte. Es war intim, es war Vertrauen, es war vor allem auch von Dauer und soweit ich es wusste beruhte es auf Gegenseitigkeit.
Das feht mir.

Ich hatte schon immer Schwierigkeiten Freunde zu finden.
Nicht Menschen kennen zu lernen, das ist leicht und geht schnell. Sondern sich wirklich auf sie einzulassen und sie in mein Leben und mein Herz zu lassen.

Das hat wohl damit zu tun,  dass ich auch oft enttäuscht worden bin in Freundschaften. Häufig ging es der Person nicht um mich oder sie wollte mich nicht so nehmen wie ich bin.
Oder ich war die zweite Geige. Oder die dritte. Oder vierte.
Ich war dem Menschen zumindest nicht so wichtig, wie sie mir, da es mich immer wieder zu Menschen zieht,  die sich quasi mit jedem verstehen und überall einen Fuß drin haben.  Aber da kann ich nicht lange mithalten. So bin ich selbst einfach nicht.

Auch ich selbst habe natürlich Fehler gemacht,  war gerade in der Pubertät selbst nicht immer 100 % vertrauenswürdig und schnell beleidigt,  wenn ich mich gekränkt fühlte oder anderer Meinung war. Man ist halt nicht perfekt...

Das war mit dieser Person ganz lange anders. Ich dachte, ich hätte so etwas wie eine beste Freundin.
Bis dann ein Bruch kam, der mich ganz ganz tief erschüttert hat.
Ich dachte, aus sowas wächst man raus, das ist mit der Teenie-Zeit vorbei.
Aber nein, gerade jetzt im jungen Erwachsenen-Alter scheinen sich viele erst zu finden und eine ganz starke Entwicklung durch zu machen.
Ich trage das niemandem nach,  wahrscheinlich ist es bei mir genauso.
Aber es war schon schlimm, zog sich über viele Monate und hatte weitere Konsequenzen, die großen Einfluss auf mein Leben hatten. 
Eine Sache ist auf jeden Fall die mit dem Vertrauen.

Ich bin auf der einen Seite auch froh,  einen Schnitt gemacht zu haben.

Aber eine so lange Beziehung lässt sich nicht mit jemand anderem nachahmen. Der Mensch lässt sich nicht ersetzen.
Und so fehlt es mir.

Ich habe in den letzten Monaten immer wieder neue Menschen kennengelernt.  Wunderbare Menschen. Mit denen kann ich eine schöne Zeit haben.
Es gibt auch Menschen,  die schon sehr lange in meinem Leben sind,  die ich sehr schätze, sehr gern habe und regelmäßig sehe.
Aber es ist nicht das selbe. Und ich glaube es liegt auch an mir, dass ich Probleme habe,  diejenigen wieder ganz in mein Leben zu lassen.

Wie mit einer Liebesbeziehung.  Wenn man sich getrennt hat, ist man oft lange nicht bereit sich richtig auf was Neues einzulassen,  solange man das vergangene nicht verarbeitet hat.
Und ich habe noch nicht verarbeitet.

Ich glaube,  es ist ganz gut,  das hier mal aufgeschrieben zu haben. Es sich bewusst zu machen. Ich denke,  das hilft mir.
Und ich bin ja auch nicht ganz allein! Es gibt Menschen,  die das verstehen und auf ihre Art die besten Freunde für mich sind.
Und bestimmt werde ich wieder einem Menschen begegnen, mit dem ich mich wieder so sicher fühle.
Wenn ich bereit bin!

Dzsenni

Donnerstag, 14. April 2016

Einfach drauf los

Moin!
Wisst ihr, dass es einfacher zu schreiben ist, wenn man ein bestimmtes Thema hat? 

Ich würde gern einfach drauf los tippen können.  Kommt das mit der Zeit und macht man das gar nicht beim Tagebuch-bloggen?
Wahrscheinlich braucht es doch eine Art Thema. Also jetzt das Thema,  dass ich kein Thema hab...

Ich liege gerade mal wieder im Bett.. Habe heute leider einen Migräne-Anfall und nicht wirklich zu irgendwas im Stande.
Schaue mir eine Folge Gilmore Girls nach der anderen an. Naja soweit ich kann. In diesem Moment geht es mir ganz gut,  aber zwischendurch kann ich kaum ein Geräusch oder Licht ertragen. 
Schlafen kann ich aber auch nicht,  also lass och die Serie laufen und versuche es zu überstehen.

Gestern Abend haben wir wieder unsere Rattis das Wohnzimmer erkunden lassen. Sie werden immer mutiger und turnen überall herum. Sie sind super schnuckelig und werden immer zutraulicher. Kili hat sich zwischendurch in meinem Ärmel verkrochen und es sich dort gemütlich gemacht.  Das war schon super süß.
Die Kleinen tun mir gut. Ich mag es, mich um jemanden kümmern zu können und die Verantwortung zu haben. 
Und sie geben sehr viel zurück! Ich bin froh,  sie bei uns aufgenommen zu haben.

Hmm ich glaube grade habe ich nicht mehr viel zu sagen/schreiben. Also Tschüß!
Dzsenni

Montag, 11. April 2016

Montagmorgen... Ach ne Mist...

... Es ist schon Dienstag.
Ich hab Montagmorgen angefangen hier zu schreiben.
Ich war total motiviert,  das Wetter war super und ich hatte meinen ersten Arbeitstag.
Zwar arbeite ich montags mit einer Kollegin,  die eine etwas andere Vorstellung hat, was Erziehung angeht, aber das hat mir diesmal den Tag nicht vermiest.

Jedenfalls ist mir gestern dann doch wieder einiges dazwischen gekommen. Deshalb geht's jetzt weiter.

Gerade sitze ich auf dem Boden in meinen Wohnzimmer und erhole mich von dem zweiten Ausflug meiner Rattis.
Seit etwa anderthalb Wochen sind nun meine 4 Böckchen bei mir. 
Heute war es ziemlich aufregend, alle 4 sind neugierig durchs Wohnzimmer gelaufen und haben eifrig versucht in genau die Ecken zu gelangen, in die sie eigentlich nicht sollen.  Das ganze restliche Wohnzimmer ist doch langweilig. Warum auch das machen was man darf?!

Die 4 dürft ihr übrigens schon auf Instagram bewundern.

Ich bin nach nach zwei Tagen Uni und Arbeit jedenfalls schon wieder etwas müde.  Ist das normal? 
Naja das macht wahrscheinlich der Job in einer Grundschule. Man ist mehrere Stunden super aufmerksam und versucht 25+ Kinder zu beaufsichtigen und ihnen möglichst noch einen schönen Tag zu gestalten.  Das erfordert mehr Konzentration als gedacht, sodass ich meist nach der Arbeit völlig K.O. bin.

Uni macht Spaß. Nachdem ich meine letzte Klausur in Sprachwissenschaften bestanden habe muss ich nur noch zu den zwei Seminaren, dort ein Referat pro Semester halten und in einem der Seminare eine Hausarbeit schreiben. Das ist ziemlich entspannt.
In Pädagogik mach ich nur noch aus Interesse ein Wochenendseminar zum Thema 'Pädagogik der Vielfalt - Diversity-Training', was ich ziemlich aktuell und sehr wichtig finde. Da kommt dann auch nur eine Klausur auf mich zu, die ich schreiben kann, um eine schlechte Note zu ersetzen. 
Aber das entscheide ich, wenn ich den Stoff gesehen hab.

Insgesamt also nicht so viel auf einmal,  ich finde,  dadurch kann ich den Stoff,  den ich lerne, ausführlicher und genauer lernen. Darauf freue ich mich richtig.
Schön, wie lernen Spaß machen kann, wenn man nicht auf Druck möglichst viel Wissen in sich rein pressen muss.
Ich hab heute richtig Freude am mitschreiben gehabt.

Kontaktlinguistik ist aber auch ein spannendes Fach. Es is interessant,  was mit Sprachen passiert,  wenn sie aufeinander treffen. Da kommen total faszinierende Mischungen bei raus.
Zudem ist das Thema ziemlich praktisch und nicht so trocken und theoretisch. Und der Dozent ist gut, da er selbst schon verschiedene Sprachen überall auf der Welt, z.B. für die Internationale Uni in Australien, erforscht hat.
Ihr seht, ich bin gespannt.  Ich werde berichten!

Naja, meine Stinker sind jetzt wieder in ihrem selbst gebautem Käfigparadies und genießen knabbernd ihr Abendessen.
Und ich mache es mir auch langsam gemütlich und versuche meinen Mann von seinem geschätztem PC wegzulocken. Wünscht mir Erfolg!

Dzsenni

Sonntag, 10. April 2016

Status

So, ich will euch mal eben auf den Stand der Dinge bringen und verraten, von wo aus es los geht mit meiner Blogging-Reise.

Ich bin derzeit Studentin im 8. Semester. Und immernoch im Bachelor. Puh.
Aber so langsam geht es voran.

Ich hab mit Pädagogik und Philosophie angefangen, aber nach dem 4. Semester die Philosophie an den Nagel gehängt. 
Zumindest wissenschaftlich gesehen.
Ansonsten mag ich noch philosophieren.

Deshalb bin ich jetzt erst im 4. Semester Empirische Sprachwissenschaft.
Klingt komisch, ist auch so.
Vielleicht erkläre ich euch das Fach mal an anderer Stelle.

Jedenfalls habe ich grade zwei wichtige Klausuren bestanden, sodass ich dieses Fach zumindest auch in Regelstudienzeit schaffen können werde. Das heißt ich hab etwa noch ein Jahr bis zur Bachelor Arbeit.

Davor hab ich ganz schönen Bammel. Aber hey, ich scheine ganz gut schreiben zu können. Meine letzte Hausarbeit brachte mir eine 1,3 ein.

Also auf geht's!

Meine finanzielle Situation ist auch immer wieder kritisch. Im Moment lebe ich von Kindergeld und einem Nebenjob, den ich über alles liebe!
Nachmittagsbetreuung in einer Grundschule. Sowas könnte ich mir auch später Hauptberuflich vorstellen.

Und da ist ja auch noch mein Freund. Eigentlich nenne ich ihn lieber meinen Mann, weil er einfach der Mann meines Lebens ist und ich es nicht abwarten kann ihn zu heiraten.  Man sagt ja, man weiß,  wenn es der Richtige ist. Klingt kitschig ja. Hab ich auch nie geglaubt.  Und dann kam er. Und dabei bin ich nicht mal ein besonders romantischer Mensch. Schon spannend,  was die große Liebe in einem hervorlockt.

Wir haben die letzten Monate einiges zusammen durch gestanden. Ich war viel krank oder verletzt, mein Studium stand auf der Kippe, familiär war die Hölle los.
Aber wir haben es geschafft und gehen nun gestärkt weiter.

Ich freue mich auf die Zukunft!
Ich will arbeiten. Ich will Kinder bekommen!  Ich möchte heiraten! 

Jaja, ganz langsam, Stück für Stück.  Aber ich fühle mich bereit.
Von hier an und noch viel weiter!
In diesem Sinne:
Wir lesen uns

Dzsenni

Moin moin

Hallö!
Ich wollt mal wieder anfangen zu bloggen. Deshalb mach ich das jetzt.

Ohne groß schnick schnack, ohne Glitzer, ohne Thema.

Einfach aus meinem Leben!

Und meistens spontan vom Handy aus, deswegen fang ich jetzt auch so an und schau wie es wird.
Ich will einfach drauf los schreiben, wenn mir etwas in den Sinn kommt. Wie bei einem Tagebuch oder Notizbuch.
Oft nutze ich dafür noch Instagram, aber da soll es ab nun doch wieder mehr um Bilder, als um Worte gehen.

Also, wir lesen uns 😉
Die Dzsenni